Insgesamt 20 Berufsfachschülerinnen und -schüler haben die Mittlere Reife in der Tasche. Mit ihnen freuen sich Abteilungsleiterin Dr. Elke Müller und Klassenlehrer Yannick Grecht.

„Die Tore schießen müsst ihr selbst.“

Insgesamt 20 Absolventinnen und Absolventen an den Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Schulen (KHS) Donaueschingen haben erfolgreich den Abschluss der Berufsfachschule und damit die Mittlere Reife bestanden. Sowohl das Fach Hauswirtschaft als auch das Fach Wirtschaftslehre sind als Profilfächer an der KHS wählbar. Josia Witzig und Evelina Zilvinska erhielten sogar ein Lob für besonders gute schulische Leistungen. 

„Man kann euch gut mit einer Fußballmannschaft vergleichen“, eröffnete Abteilungsleiterin Dr. Elke Müller ihre Rede an die Jugendlichen. Viele Menschen hätten in den vergangenen zwei Jahren dafür gesorgt, dass die ehemaligen Schülerinnen und Schüler das Finale erreichen konnten. „Auf dem Platz müsst ihr aber eure Leistung selbst abrufen können. Die Tore schießen müsst ihr selbst“, so Müller. Die Abteilungsleiterin betonte auch, dass es nicht schlimm sei, wenn nicht immer alles perfekt laufe. Dabei sei der Umgang mit einer Niederlage entscheidend. „Es gibt nicht immer nur Erfolge und Siege zu feiern. Manchmal scheidet man vorher aus, wie die deutsche oder die norwegische Fußballnationalmannschaft. Aber wie man mit dieser Niederlage umgeht, das ist entscheidend“, gab Müller den Jugendlichen mit auf den Weg.

Klassenlehrer Yannick Grecht betonte, dass die Absolventen im privaten Bereich bereits viel Verantwortung für andere übernehmen müssten. Es freute ihn, dass die ehemaligen Schülerinnen und Schüler mit Erwerb der Mittleren Reife nun nicht nur für andere, sondern auch für sich selbst Verantwortung übernommen hätten.

Bildunterschrift:

Insgesamt 20 Berufsfachschülerinnen und -schüler haben die Mittlere Reife in der Tasche. Mit ihnen freuen sich Abteilungsleiterin Dr. Elke Müller und Klassenlehrer Yannick Grecht.

Text und Bild: Melanie Maier-Hauser

Die 55 Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums Donaueschingen (KHS) feiern die bestandene Allgemeine Hochschulreife.

„Drei Jahre voller Herzblut und Engagement liegen hinter euch.“

 

Absolventen des Wirtschaftsgymnasiums feiern ihre Allgemeine Hochschulreife

21 Lobe und Preise konnten vergeben werden

 

Insgesamt 55 Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums der Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Schulen (KHS) Donaueschingen bekamen im feierlichen Rahmen ihr Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife überreicht. Schulleiter Martin Zwosta und WG-Abteilungsleiter Alexander Joos durften ganze neun Preise und zwölf Lobe für besonders hervorragende Leistungen in der Bräunlinger Festhalle überreichen. Insgesamt erreichte der Jahrgang einen Notendurchschnitt von 2,4.

 

„Drei Jahre voller Herzblut und Engagement liegen nun hinter euch“, fasste Schulleiter Martin Zwosta die vergangene Zeit in der gymnasialen Oberstufe zusammen. Alexander Joos betonte die sozialen Kompetenzen des Jahrgangs und die gute Klassengemeinschaft: „Ihr habt Dinge für andere gemacht, ohne direkt etwas zurückzufordern. Ihr habt anderen Klassen geholfen und andere Schülerinnen und Schüler ganz selbstverständlich ins Schulleben integriert.“ Zwosta wie auch Joos wünschten den Absolventen für ihre Zukunft, dass jeder Einzelne die Möglichkeit haben wird, sich auf seine ganz eigene, individuelle Art in die Gesellschaft einbringen zu können. „Wir wünsche euch Träume. Träume, an die ihr glaubt und die ihr verwirklichen könnt. Und wenn einer davon platzen sollte, dann wünschen wir euch einen Weg, damit gut umgehen zu können“,schlossen die beiden gemeinsam ihre Rede.

Auch Martin Rothmund (Teamleiter Vermögensmanagement der Gestalterbank im Schwarzwald-Baar-Kreis) gratulierte den frisch gebackenen Abiturienten und betonte, dass Tugenden wie Fleiß, Durchhaltevermögen und Lernbereitschaft sich langfristig auszahlen würden. Er freute sich, im Namen der Volksbank, die Preise für das beste Abitur (Jacob Zganjar und Johannes Widmann, beide 1,1) und für die besten Leistungen im Fach Wirtschaft überreichen zu können (Marin Flihs).

 

Durch das facettenreiche Abendprogramm führten Lotte Altenburger, Rosana Paralidov und Jana Goder. Mit einem bunten Strauß an musikalischen und tänzerischen Einlagen, Spielen und unterschiedlichen Videosequenzen verstanden es die Abiturienten das Publikum nicht nur bei Laune zu halten, sondern es geradezu spüren zu lassen, dass hier in den letzten drei Jahren ganz unterschiedliche Jugendliche mit verschiedensten Begabungen und Talenten zu einer Gemeinschaft heranreifen konnten.

 

Lob- und Preisträger:

Lobe (2,0 und besser): Luke Braeuer, Lara Happle, Vincent Fritischi, Katharina Huber, Anastasia Färber, Lukas Guth, Carmen Ebel, Rosana Paralidov, Vanessa Böttcher, Pia Dickert, Felix Konrad Julia Honer.

Preise (1,4 und besser): Lara Schmidt, Mete Yurtseven, Lotte Altenburger, Marin Flihs, Luis Jäggle, David Pister, Madeleine Maus, Johannes Widmann, Jacob Zganjar.

 

Fachpreisträger:

Jacob Zganjar (Schulbester, Mathematik, Informatik), Johannes Widmann (Schulbester, Wirtschaft International, Geschichte mit Gemeinschaftskunde, Physik), David Pister (ebenfalls Physik), Marin Flihs (Wirtschaft, Wirtschaftsinformatik), Lotte Altenburger (Englisch, Musik), Noelia Treppo Moran (Spanisch), Lara Schmidt (Privates Vermögensmanagement), Madeleine Maus (Deutsch, Global Studies), Kunst (Mete Yurtseven), Anastasia Färber (Biologie), Vanessa Böttcher (Religion, Ethik), Pia Dickert (Literatur und Theater), Luke Braeuer (Sport)

 

Stolz halten die insgesamt 13 Fachpreisträger ihre unterschiedlichen Prämierungen in den Händen. Gesponsort wurden die Preise zumeist von Unternehmen aus der Region.
Sie haben besonders herausragende Ergebnisse erzielt: Die 21 Lob- und Preisträger des diesjährigen Abiturs am Wirtschaftsgymnasium.

Text und Bilder: Melanie Maier-Hauser

KHS-Lehrer Stefan Bader empfängt im Namen der Klasse VAB den Jurypreis beim Wettbewerb „Nachhaltigkeit macht Schule“ von Kultusminister Andreas Jung.

Eine besondere Ehre wurde der Klasse VAB (Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf) der Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Schulen Donaueschingen zuteil. Die Jugendlichen überlegten sich gemeinsam im Unterricht wie der Einkauf für die Schulküche nachhaltiger gestaltet werden könnte und trotzdem möglichst kostengünstig bleibt. Dieses Projekt reichten sie beim Wettbewerb „Nachhaltigkeit macht Schule“ ein und gewannen hierfür den Jurypreis.

Der betreuende Lehrer Stefan Bader durfte den Preis von Kultusminister Andreas Jung persönlich entgegennehmen. Leider befanden sich die Jugendlichen zum Zeitpunkt der Vergabe im Prüfungszeitraum und konnten somit nicht an der Preisverleihung in Stuttgart anwesend sein.

Die Schülerinnen und Schüler, die von unterschiedlichen Förderschulen (SBBZ) aus der Region kommen, bereiten sich an der KHS über zwei Jahre hinweg auf eine Berufsausbildung oder eine berufliche Tätigkeit vor. Die Berufspraxis im Bereich Hauswirtschaft spielt im Unterrichtsalltag neben den allgemeinbildenden Fächern eine wichtige Rolle.

Text: Melanie Maier-Hauser

Bild: Sophia Walz

Zwölf Absolventen freuen sich mit ihren Klassenlehrern Michael Meder und Dominik Weinber sowie Abteilungsleiterin Dr. Elke Müller über den Erwerb der Fachhochschulreife. 

Im feierlichen Rahmen fand die Abschlussfeier des BKEHs (Berufskolleg für Ernährung und Hauswirtschaft) an den Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Schulen (KHS) in Donaueschingen statt. Zwölf Absolventinnen und Absolventen durften sich über den Erwerb der Fachhochschulreife freuen. Darüber hinaus erlangten neun der Schülerinnen und Schüler zusätzlich die Zusatzqualifikation des Hauswirtschaftsassisten /-in. Für besonders gute Leistungen erhielten Sarah Baumann und Keyan Mercan ein Lob.

Abteilungsleiterin Dr. Elke Müller eröffnete die Veranstaltung, indem sie die letzten zwei Schuljahre mit der Tour de France verglich. „Die Fahrer mussten eine harte Bergetappe durch die Pyrenäen meistern, das musstet ihr für euren Abschluss auch.“ Auf der anspruchsvollen Wegstrecke seien die Prüflinge vorab im Trainingslager fit gemacht worden. Dabei hätten Eltern, Lehrer, Schulsozialarbeiter und viele andere Menschen die Jugendlichen im Hintergrund unterstützt. „In Zukunft“, so schloss Müller ihre Rede, „werdet ihr mit eurem Abschluss selbst in der Lage sein, Menschen zu betreuen.“ Wo man menschlich handle, da mache man in der Welt trotz aller Krisen einen Unterschied, so die Abteilungsleiterin. 

Die Absolventen selbst beschrieben, dass sie trotz ChatGPT den Löwenanteil der täglichen Unterrichtsarbeit selbst gestemmt hätten: „Wir sind jeden Morgen aufgestanden und haben uns durch den Tag gekämpft.“ Dass sie dabei von ihren Lehrern nicht nur Fachliches, sondern auch Respekt, Vertrauen und Zusammenhalt gelernt hätten, sei ihnen im Alltag nicht immer bewusst gewesen. „Wir sind als Klasse gestartet und gehen nun als Menschen auseinander, die viel erlebt haben“, schlossen die Jugendlichen ihre Schülerrede.

Text und Bilder: Melanie Maier-Hauser

Sie haben allen Grund zum Strahlen: Die 55 Abiturienten der Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Donaueschingen.

Ein Drittel der Absolventen erzielt ein „Einser-Abi“

Nach den mündlichen Abiturprüfungen wird am Wirtschaftsgymnasium Donaueschingen (KHS) traditionell mit einem Glas Sekt auf das Bestehen der Prüfungen angestoßen. In seiner Ansprache an die 55 frisch gebackenen Abiturienten fasste Schulleiter Martin Zwosta die Zeit in der Oberstufe zusammen: „Ihr habt euch drei Jahre lang Mühe gegeben, euch eingesetzt, bis ihr an diesem Punkt heute angekommen seid.“ Martin Pohlmann-Strakhof, Schulleiter der Wessenbergschule in Konstanz und Prüfungsvorsitzender in der diesjährigen mündlichen Abiturprüfung fügte hinzu: „Sie standen unter Druck, das muss man so deutlich sagen.“

Dass die Absolventen des Wirtschaftsgymnasiums auch unter Druck hervorragende Ergebnisse erzielen konnten, zeigen die vorläufigen Notenübersichten, die den ehemaligen Eleven im Rahmen des Sektempfangs überreicht wurden.

Auf 19 Hochschulzeugnissen, die kommende Woche auf dem Abiball offiziell übergeben werden, wird eine Eins vor dem Komma stehen. Insgesamt wurde ein Notendurchschnitt von 2,4 erzielt.

Pohlmann-Strakhof beglückwünschte die jungen Absolventen zu ihren erbrachten Leistungen und warf zugleich einen Blick in die Zukunft: „Ihr beruflicher Werdegang beginnt jetzt. Zukunftsforscher gehen davon aus, dass Sie in Ihrem Leben sechs unterschiedliche Berufe ergreifen werden. Sie alle scheinen hierfür bestens gerüstet zu sein.“

...und mit ihren Lehrerinnen und Lehrern

Text und Bild: Melanie Maier-Hauser